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Artikel im Weißenburg Tagblatt vom 28.5.2020

Immer eine Pferdelänge Abstand

Dieses Motto gilt in Corona-Zeiten mehr denn je. Der Reitverein Weißenburg hat den Unterricht wieder aufgenommen, musst aber sein Sommerturnier absagen.

Dieses Motto kennt jeder, der schon einmal in einer Abteilung geritten ist. In Zeiten von Corona gilt dies auch im Alltag des Reitvereins Weißenburg mehr denn je.

 Mit den Corona Beschränkungen wurde auch beim Reitverein Weißenburg der Reitschulbetrieb ab Mitte März komplett eingestellt. Die fünf vereinseigenen Schulpferde, deren Unterhalt – dazu zählen Futter und Einstreu, aber auch Tierarzt- und Hufschmiedkosten - der Verein über die Reitstunden finanziert, waren somit erst einmal arbeits- und verdienstlos. Durch eine ins Leben gerufene Schulpferde-Patenschaft konnten Reitschüler ihr Lieblingsschulpferd ab 30€ unterstützen. Die Aktion wurde von vielen Reitern und Einstellern unterstützt und somit gelang es die Pferde durch den finanziellen Engpass zu bringen.

Zutritt zum Vereinsgelände hatten in den Wochen der Ausgangsbeschränkung nur Pferdebesitzer, Zweitreiter, Schulpferdepfleger und das Stallpersonal, und das auch nur zu geregelten Zeiten, um die 24 eingestellten Pferde zu versorgen.

Dank den Lockerungen, die nun seit 11. Mai gelten, kann der Reitunterricht auf der Anlage am Wülzburghang unter Auflagen wieder stattfinden. Jeder Reitschüler muss sich vorab bei Reitlehrerin Margit Rebec telefonisch (0160/97021974) anmelden. Zutritt zum Gelände haben aktuell keine Eltern oder Zuschauer, somit kann Reitunterricht auch nur für Reiter angeboten werden, die ihr Pferd selbstständig für den Unterricht satteln und putzen können. An einer Reitstunde können maximal 4 Reiter (plus ein Trainer) teilnehmen. Zudem ist die Zeit im Stall auf 90 Minuten pro Reiter pro Pferd begrenzt. Abstand halten im Stall ist auf dem Reitplatz und in der Halle ist das oberste Gebot.

Somit müssen die Voltigierer auf Grund der unausweichlichen Nähe zu ihren Sportpartnern und der Gruppengröße noch warten.

Auch der Bambiniunterricht kann noch nicht wieder starten. Die jungen Reiterinnen und Reiter sind auf Hilfe beim Aufsitzen und der Versorgung der Pferde angewiesen.

Konsequenzen gibt es auch im Veranstaltungskalender des Reitvereins. So konnte die für Ende März geplante Reitabzeichenprüfung nicht abgenommen werden. Letztendlich haben sich die Verantwortlichen des Reitvereins auch dazu entschieden das Dressur- und Springturnier im Juli abzusagen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, ob bis dahin Reitturniere wieder stattfinden können. Daher ist es für Organisatoren und ehrenamtliche Helfer das Sinnvollste jetzt schon die Turnierplanungen abzubrechen.

Auch die Ferienreitkurse müssen in diesem Sommer ausfallen.

Die für Mai angesetzte Mitgliederversammlung wird voraussichtlich im Herbst, soweit es die Regelung zulässt, nachgeholt.

 

 

 

 


 


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